Kubanische Zigarren – ein Genuss aus Kuba

Kubanische Zigarren, auch als Havanna bekannt, haben ihren Ursprung in Südamerika. Noch vor der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus wurde in Kuba bereits Tabak angebaut und von den Eingeborenen als gedrehte Tabakstange geraucht. Durch Christoph Columbus wurde der Tabak erstmals auch in der “alten Welt” bekannt.

In Kuba wird der Criollo Samen und der Corojo Samen für den Anbau von Tabak genutzt. Hierbei gilt auch, dass der Tabak, welcher aus der Corojopflanze gewonnen wird, als teuerster Tabak der Welt gilt. Die Herstellung einer kubanischen Zigarre erfolgt in Handarbeit. Die erste Zigarrenmanufaktur wurde bereits im Jahre 1799 eröffnet. Der Tabak wird für eine lange Zeit getrocknet, bevor die erfahrensten Zigarrenhersteller sich an das Werk machen dürfen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden viele verschiedene Zigarrenmarken. Die wohl bekanntesten sind die Marken “Romeo y Julieta”, “Cohiba” und “Montecristo”.

Kubanische Zigarren gelten als Markenzeichen und als Statussymbol. Dies liegt nicht zu Letzt daran, dass aus Kuba der beste Tabak der Welt kommt. Zu verdanken ist dieses aber auch dem Klima und dem guten Boden. Beides ist besonders geeignet für den Anbau von Tabakpflanzen und stellt somit eine hohe Qualität des Tabaks her. Ein weiterer Grund dafür ist, dass die Zigarren in Kuba alle von Hand gerollt werden. Keine einzige Maschine findet hier ihren Einsatz, was die Havanna so beliebt macht.

Nicht nur die bereits fertig hergestellten Zigarren werden für den Export genutzt, auch der getrocknete Tabak wird verkauft, damit andere Länder die Möglichkeit haben Zigarren herzustellen. Meistens wird auch nur der Samen für die Tabakpflanzen verschickt.

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