Die Zigarre – ein moderner Klassiker

Der Zigarrenkonsum erlebt eine Renaissance, das kann niemand bestreiten. Obwohl sie durch die industrialisierte Zigarettenherstellung deutlich an Popularität verloren, sind die Zigarren wieder auf dem Vormarsch.

Eine kleine Geschichtsstunde

Als Christoph Columbus als erster Europäer auf Kuba die Zigarre kennenlernte, hat er vermutlich nicht gedacht, dass sie sich jemals an so großer Beliebtheit erfreuen würde. Die Siedler, die im 18. Jahrhundert in nordamerikanischen Kolonien Tabakplantagen anlegten, besiegelten das Schicksal der Zigarre – Sie wurde zum Exportschlager. In Europa wurden die gerollten Tabakblätter mit offenen Armen angenommen und die Zigarrenproduktion wurde auch dort ein wichtiger Industriezweig. Insbesondere die Spanier machten die Zigarre bekannt und stellten große Mengen her.

Die Zigarre in der Gegenwart

Auch nach ungefähr 200 Jahren hat die Zigarre einen Platz in unserer Gesellschaft. Früher ein Accessoire für die Reichen, heute für jeden erschwinglich. Ob eine edle kubanische Handgerollte oder eine Billige vom Kiosk – Zigarren sind in allen sozialen Schichten etabliert und werden immer beliebter. Obwohl sie auch in Massenproduktion hergestellt werden, fühlen sie sich immer wie etwas Besonderes an und gelten in manchen Kreisen seit jeher als Statussymbol. Momentan sind vor allem kubanische “Havannas” begehrt und gelten als Symbol für einen neuen Lebensstil.

Ein Anlass ist immer da

Eine Zigarette raucht man, wenn man Lust darauf hat. Aber wann ist es Zeit für eine aromatische Zigarre? Einen Anlass findet man, trotz eventueller Bedenken, immer. Ob zur Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag, genüsslich nach einem guten Essen oder bei einem gemütlichen Beisammensein mit Freunden. Eines ist jedoch sicher: Die Zigarre ist wieder da.

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